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TV und PC: Glück oder Gefahr?

Der Bildschirm, ob als Fernseher oder Computer, ist aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Aber wer benutzt hier eigentlich wen: sind wir noch Herren dieser Geräte oder längst ihre Sklaven?

TV-Konsum + + Computerspiele + +


Was passiert mit den Kindern und Jugendlichen, zu deren Tagesablauf PC und TV längst selbstverständlich dazu gehören?

In den USA gibt es bereits Software für Kleinkinder und auch bei uns werden Kinder spätestens in der Grundschule mit dem PC vertraut gemacht, um bildungsmäßig nicht in Verzug zu geraten. Gut oder gefährlich?

Mögliche Schäden

  • Übermäßiger TV- und Computer-konsum führt, das ist schon jetzt zu beobachten, Bewegungsdefiziten und Übergewicht bei Kindern. Der Zusammenhang zwischen kindlichem Übergewicht und Fernsehnutzung ist klar erwiesen: die Deutsche Gesellschaft für Ernährung informiert, dass übergewichtige Kinder (zu) viel fernsehen: zwei Stunden pro Tag.
  • Verschlimmernd kommt dazu, dass viele Kinder vor dem Bildschirm nebenbei unreflektiert Süßigkeiten, Salzgebäck und ähnliches in sich hineinfuttern.
  • Kann der PC zum Lernen und zur Förderung der Konzentration sinnvoll sein, kann er auch gegenteilige Wirkungen erzielen und bewirken und zu Ratlosigkeit und Isolation führen, wenn die Art der Computerspiele und der zeitliche Einsatz nicht bewusst gesteuert werden.
  • Kinder laufen Gefahr, den Bezug zu echtem Erleben, echtem Fühlen zu verlieren, wenn sie zuviel Zeit in virtuellen Welten zubringen. Die Sinne beipiels- weise bleiben gefährlich unterbesetzt: Geschmack, Riech- und Tastsinn, mit dem man die Welt erfahren und begreifen lernt, bleiben ungenutzt.
  • Soziale Fähigkeiten und körperliche Bewegung sind für ein Kind, das Teil einer lebendigen Gruppe sein möchte, äußerst wichtig – den Kontakt mit anderen Gleichaltriegen kann kein PC und kein TV-Gerät ersetzen.

Tipps zum maßvollen TV- und Computerkonsum

  • Fernseher nicht zum Diktator machen
    Menschen und Erlebnisse gehen vor. Machen Sie den Fernseher nicht zum Mittelpunkt Ihrer Familie oder Ihrer Freizeit- gestaltung. Und wenn Sie einen Film ansehen, dann lieber zusammen als Ihr Kind vor dem Gerät zu „parken“. Oft ist es auch wichtig, Gesehenes gemeinsam zu besprechen, damit es verarbeitet werden kann.
  • Basisregeln aufstellen und einhalten
    Legen Sie fest, wie viel Fernsehzeit in Ihrer Familie stattfinden soll, wann und was geguckt wird. Beispiele für Regeln: Kein fernsehen beim essen, kein Fernseher im Kinderzimmer, nicht länger als z.B. eine Stunde Fernsehkonsum pro Tag, nicht vor oder nach einer bestimmten Uhrzeit, etc.
  • Kontrolle ist wichtig
    TV-Gerät und Computer haben einen großen Reiz für Kinder und werden gerne schnell gegen Langeweile eingesetzt. Vertrauen Sie nicht darauf, dass Ihr Kind sich an die Abmachung „aber nur eine Stunde“ hält – Zeit wird vor der „Glotze“ oft vergessen. Gerade auch beim Computer ist es wichtig, dass Ihr Kind sich nicht in dem einen oder anderen Spiel verliert und damit möglicher-weise der Bezug zur Realität gestört wird. Natürlich ist es auch wichtig, dass Sie wissen, welchen Spielen Ihr Kind seine Aufmerksamkeit widmet, damit Sie ggf. eingreifen können.
  • Was Hänschen nicht lernt ....
    Wenn Sie selbst Computerspiel-Fan sind und der Fernseher als allabendlicher Entertainer selbstverständlich für Sie ist, wird es schwer, Ihr Kind zu einem anderen Konsumverhalten zu überzeugen. Also: öfter mal abschalten!