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Gute Vorsätze: Chancen und Risiken

Auf Ihre guten Vorsätze für das letzte Jahr befragt, gaben im Dezember 2008 über 3000 Personen (ab 18 Jahre) Auskunft. Was glauben Sie: welche Pläne belegten die ersten drei Plätze der Vorsatz-Topliste für 2009?

++ Top Ten der Neujahrvorsätze ++ gesünder leben ++

Alle Jahre wieder: Gute Vorsätze zum Jahresstart

Wenn Sie sich für das neue Jahr vornehmen, das eine oder andere zu ändern, sind Sie in bester Gesellschaft.. Obgleich sich etliche Vorsätze bereits in den ersten Januarwochen wieder klammheimlich auflösen, so schreiben sich doch viele Menschen auf die Fahnen, im kommenden Jahr etwas anders zu machen als zuvor.

Schließlich ist eine Zäsur wie der Jahreswechsel wie gemacht dafür, den Status quo des eigenen Alltags zu überdenken und mit dem Neujahrstag den Startschuss für neue Ziele zu geben

Die Top Ten der guten Vorsätze

Ende 2008 fand die DAK* heraus, was die Deutschen sich für das folgende Jahr vornahmen – das Interessante daran: weder nach Bundesland noch nach Bildungsstand waren signifikante Unterschiede in den Aussagen festzustellen.

Was sind Ihre wichtigsten Pläne? Und was denken Sie stand bei den Befragten auf Platz, 1,2, 3 usw.?

Interessante Details bei guten Vorsätzen

Der Vorsatz

Platz

 

Mehr Zeit für Familie/Freunde

2

(59%)

Mehr Bewegung/Sport

3

(54%)

Sparsamer sein

6

(37%)

Rauchen aufgeben

10

(14%)

Weniger Alkohol trinken

9

(14%)

Gesünder ernähren

5

(48%)

Abnehmen

7

(35%)

Mehr Zeit für sich selbst

4

(53%)

Stress vermeiden/abbauen

1

(61 %)

Weniger fernsehen

8

(21%)

 *) von der DAK in Auftrag gegebene Umfrage durch die forsa (Nov/Dez 2008)

  • Beim Plan, Stress abzubauen, lagen Männer und Frauen Kopf an Kopf (jeweils 61 %), ebenso wie beim Vorhaben, Gewicht zu reduzieren (je 35%). Die größten geschlechtsspezifischen Unterschiede zeigten die Vorsätze „weniger Alkohol konsumieren“ (Männer 19%, Frauen 10%)), „mehr Zeit für die Familie“ (Männer 64%, Frauen 55%) und „mehr Zeit für mich selbst“ (Männer 49%, Frauen 57%).
  • Das größte Bedürfnis Stress abzubauen, hatten die Menschen in Niedersachsen (69%), gefolgt von Baden-Württemberg (66%) und Schleswig-Holstein (64%).
  • In der Kategorie „gesünder ernähren“ belegte Sachsen-Anhalt die Spitzenposition (58%) und Rheinland-Pfalz (42%) bildete das Schlusslicht.
  • „Weniger Alkohol“ war in Berlin und Niedersachen von größtem Interesse (je 19%), während dies nur für 8% in Schleswig-Holstein ein Neujahrsvorsatz war.
  • Den 18-29 –Jährigen war „mehr Zeit für Freunde/Familie“ das wichtigste Vorhaben fürs neue Jahr (70%), bei den 30-44-Jährigen war es der „Abbau von Sress“, die 45-59-Jährigen fanden sowohl das erste (Freunde/Familie) wie den Stressabbau gleich wichtig (je 68%), und auch die 60 und 60plus-Jährigen fanden Stressreduzierung das Wichtigste (48%). Für Letztere war interessanterweise „mehr Familienzeit“ (38%) fast ebenso bedeutsam wie „abnehmen“ (37%)
  • 54% der Befragten hatten bereits für das Jahr zuvor gute Vorsätze gefasst, und die Hälfte (je 51% Männer und Frauen) berichtete, sich länger als 3 Monate ( bzw. bis zum Zeitpunkt der Befragung, also von Januar bis November) an ihre Vorsätze gehalten zu haben.

Vorsätze: Psychologisch wertvoll oder unsinnig?

Wer sein ganzes Leben auf einmal umkrempeln möchte, ist in der Rubrik „gute Vorsätze“ nicht gut aufgehoben. Neujahrsvorsätze sollten überschaubar und realisierbar sein. Besser „bis zum Sommer fünf Kilo abnehmen“, das ist von Zeit und Größenordnung realistisch, als „irgendwie weniger wiegen wollen“.

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