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Haarausfall:

Haarausfall Tipps, wenn Männer Gefahr laufen, „oben ohne“ zu gehen

Haarverlust + + Ursachen + + Ernährung + + Erbanlagen


Ursachen und Lösungswege bei Haarausfall

Haarausfall kann in vielen verschiedenen Formen auftreten und ebenso viele verschiedene Ursachen haben. Wer das Gefühl hat, überdurchschnittlich viele Haare zu verlieren, sollte zunächst durch genaue Beobachtung das Problem eingrenzen:

  • verliere ich mehr als 100 Haare täglich?
  • seit wann existiert das Problem?
  • hat es in meinem Leben gravierende körperliche oder seelische Veränderungen gegeben, hat sich meine Lebenssituation oder Ernährungsweise (z.B. Diät) verändert?
  • betrifft der Haarausfall den gesamten Kopfbereich oder tritt er partiell auf?

Die eigene Beobachtung kann man als erstes auch mit dem Friseur abgleichen, der das Erscheinungsbild des Haares professionell beurteilen kann: wirkt das Haar beansprucht, ausgelaugt, bricht es an den Spitzen ab oder fällt es an der Wurzel aus?

Ursachen und Auslöser

Bis es zum Haarausfall kommt, kann sich ein Problem über lange Zeit aufgebaut haben, ein Auslöser dagegen kann dann kurzfristig den letztlich ausschlaggebenden „Zünder“ darstellen. Beispiel: Eine langjährige Fehlernährung kann zur Unterversorgung der Haare führen, die durch eine extreme Stresssituation „das Fass zum Überlaufen bringt“ und vom Körper nicht mehr ausgeglichen werden kann.

Bekannte physische und psychische Auslöser

  • Psychische Belastungen ( Stress, Depressionen, Trauer, z.B durch Trennung, finanzielle Sorgen etc.)
  • akute oder vorangegangene Krankheiten (Infektionen, Schilddrüse) und/oder damit verbundene Behandlungsmethoden (Chemotherapie, Bestrahlung) und Medikamente
  • körperliche Disbalance durch kontinuierlich einseitige Ernährung, Diäten oder Vergiftungen im Körper (z.B. durch Gift in der unmittelbaren Umgebung in Baumaterial oder Möbeln, aber auch in Zahnfüllungen oder Nahrungsmitteln)
  • bei Frauen: hormonbedingte Veränderungen (durch Antibabypille, Wechseljahre, Schwangerschaft)
  • bei Männern: altersbedingte oder erbliche Umstände

Geduld ist unverzichtbar

Sowohl bei der Ursachenforschung wie bei der Behandlung ist Geduld eine wesentliche Voraussetzung. denn so wie der Haarausfall eine (lange nicht sichtbare) Entstehungsgeschichte hat, kann (so die Ursache nicht schnell auf der Hand liegt, wie z.B., bei Vergiftungen oder chemischen Substanzen in Haarpflegemitteln, die nicht vertragen werden) auch die Therapie längere Zeit verlangen, bis sie sichtbare Erfolge zeigt.

Häufiges Problem: Mangel an Nähr - und Mineralstoffen

Viele der oben erwähnten Auslöser führen zu erhöhtem Nähr- und Mineralstoff-Verbrauch im Körper. Die heute tendenziell ohnehin nicht ausgewogene moderne Ernährungsweise, die oft auch mit einer Übersäuerung des Körpers einher geht, sorgt dann zu Störungen im Körper, von denen eine Haarausfall sein kann (aber auch chronische Beschwerden in anderen Bereichen des Organismus).

Lösungsansätze

  • 1 / Eine Grundvoraussetzung für gesundes Haar liegt in der optimalen Versorgung des Körpers mit allen benötigten Nährstoffen, sowie einem Entgegenwirken der Übersäuerung und Störungen im Verdauungssystem. Denn dann steht dem Organismus genug „Kraft“ zur Verfügung, auch mit Haarausfall auslösenden Faktoren selbst zurecht zukommen.
  • 2/ Haare und Kopfhaut untersuchen lassen, Friseur und Arzt hinzuziehen, um die Art des Haarausfalls einzugrenzen und festzustellen, ob möglicherweise die Haarwurzel verstopft ist, denn im Haarboden können sich (z.B. als Folge von Fehlernährung) Schlacken eingelagert haben, die die Haarwurzel daran hindern, sich fürs Wachstum wesentliche Stoffe zugänglich zu machen.
  • 3 / Sich bei Arzt und Apotheker beraten lassen, wie man die eigene Ernährung umstellen bzw. ergänzen kann und mit welchen wachstumsfördernden Substanzen man kurz- und langfristig Haare bzw. Haarwurzeln unterstützen kann.
  • 4 / Ggf. den Haaren Ruhepausen vom Färben, zuviel Sonne, heißer Föhnluft gönnen