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Interviews zu Gesundheit und Lebensgefühl

Osteopathie

Die Osteopathie ist in Deutschland noch relativ jung. Ihr ganzheitlicher Ansatz und die bundesweit wachsende Zahl von Osteopathen machen sie für mehr und mehr Patienten interessant.

Ganzheitlicher Ansatz ++ manuelle Therapie ++

Gesundheit: Eine Frage von Balance oder Disbalance

Gesundheit, sagt man, herrscht dann, wenn alles in unserem Körper im Gleichgewicht ist, wenn alle körperlichen Systeme störungsfrei miteinander agieren können. Kommt es allerdings an irgendeiner Stelle im Körper zu Störungen, Beschädigungen, Stauungen, hat das meist auch an anderer/anderen Stellen im Organismus spürbare Folgen. Vereinfacht gesagt: Ist das Gleichgewicht gestört, kann es zu Erkrankungen kommen.

Die Osteopathie sieht den Patienten grundsätzlich in seiner Gesamtheit und hat die Zielsetzung, nicht nur die Symptome, sondern vor allem den Ursachen von Störungen und Beschwerden auf den Grund zu gehen und diese zu lösen bzw. zu therapieren.

Die Osteopathie geht davon aus, dass Leben Bewegung bedeutet, bzw. dass dort, wo Bewegung eingeschränkt wird und Staus und Blockaden im menschlichen Körper vorliegen, Beschwerden und Krankheiten entstehen. Hier liegt auch der Ansatz zur umfassenden Therapie: Störungen in den kleinen und/oder großen Bewegungsabläufen im menschlichen Körper werden aufgespürt und behandelt.

Kurzporträt der Osteopathie: Fünf Fragen zu Historie und Herkunft, Diagnose und Therapie, Möglichkeiten und Grenzen

1. Woher, wann und wozu: Wie wurde Osteopathie entwickelt?

Die Osteopathie ist auf den amerikanischen Mediziner Andrew Taylor Still zurückzuführen. Obgleich selbst Arzt, verlor er durch Krankheiten seine Frau und vier Kinder. Das gab den Ausschlag für ihn, die damalige Schulmedizin zu überdenken. Vielfache Studien führten ihn zu einem neuen Verständnis des menschlichen Körpers, für das er 1874 den medizinischen Begriff „Osteopathie“ (aus dem alt- griechischen: Osteo (Knochen) und Pathie (Leiden) prägte.

Die vier Prinzipien von Stills Osteopathie:

1. Das Prinzip von Bewegung für alle Strukturen im Körper
2. Das Prinzip der gegenseitigen Abhängigkeit von Struktur und Funktion
3. Das Prinzip, den Organismus als untrennbare Einheit zu sehen
4. Das Prinzip der Fähigkeit des Körpers zur Selbstheilung

2. Diagnose und Therapie: Wie funktioniert die Osteopathie?

Die Osteopathie kommt ohne Geräte aus. Am Anfang steht die ausführliche Anamnese gefolgt vom manuellen Aufspüren von Störstellen im Körper, d.h. der Osteopath ertastet das menschliche Gewebe Schicht für Schicht. Zur Lösung, Behebung, Behandlung aufgefundener Blockade, Stauungen und/oder Störungen stehen dem Osteopathen verschiedene manuelle Techniken zur Verfügung, die je nach Fall, Situation und Gesamtbild zur Anwendung kommen.

3. Wie lange dauert die Therapier und was kostet sie?

Die Osteopathie ist in Diagnostik und Therapie Ist eine ganzheitliche und individuelle medizinische Methode, daher gestaltet sich der Behandlungsplan für jeden Patienten anders. Um so wichtiger ist es, gleich zu Beginn mit dem Osteopathen das Zeit- und Kostenraster für die Therapie zu besprechen und ggf. einzugrenzen. Erste Anhaltspunkte: Die Dauer einer osteopathischen Sitzung liegt bei ca. 45 – 60 Minuten. Jede weitere Therapiesitzung gestaltet sich anhand der Symptome Etwa vier Sitzungen sind in der Regel nötig für eine erste Besserung der Beschwerden. Da die gesetzlichen Krankenkassen Osteopathie nicht in ihrem Leistungskatalog führen, die Kosten bitte unbedingt vor der Behandlung mit dem Therapeuten besprechen und als Privatpatient abklären ob für Sie die Kostenübernahme durch Ihre private Kasse möglich ist. Von Heilpraktikern und Ärzten werden osteopathische Leistungen nach der eigenen berufsständischen Gebührenordnung abgerechnet.

4. Bei welchen Beschwerden kann Osteopathie sinnvoll sein?

Viele Patienten haben Beschwerden/Schmerzen, die mit herkömmlicher Schulmedizin nicht zu beheben waren und wollen endlich die Ursachen, die vielleicht an ganz andere Stelle im Körper liegen, als dort, wo die Beschwerden auftreten, herausfinden. Da die Osteopathie ganzheitlich ausgerichtet ist, kann das bei einer Vielzahl von Krankheiten ein sehr sinnvolles Herangehen darstellen. Die untenstehende Listung zählt einige Beispiele auf – Osteopathie ist jedoch keine „Wundermedizin“ und kein Thema in akut lebensbedrohenden Notfallsituationen oder bei fortgeschrittenen Tumorerkrankungen.

5. Wo finde ich eine/n Osteopathen/in?

Mittlerweile hat sich die Osteopathie bundesweit gut etabliert, hier ein Auszug aus der Therapeutenliste aus der Region Starnberger See / Ammersee:

Starnberg

Praxis in den See-Arkaden / Ingo Thomas
Wittelsbacher Str. 2
Tel. 08151/ 65 39 82

Zubair Butt D.O.
Prinzenweg 1
Tel. 08151 / 3013

Uli Epting
Bahnhofplatz 16
Tel.: 08151 / 44 65 000

Michael Heinisch, Heilpraktiker
Ahornweg 16
Tel. 08151/ 739865

Andreas Spuhl, Heilpraktiker
Hauptstraße 9
Tel. 08151 / 3705

Herrsching/ Ammersee

Susanne Seiler, Ammersee-Praxis
Martinsweg 5
82211 Herrsching
Tel.: 08152 – 395 69 83

Michael Bohl, Osteopath
Schönbichlstr. 50
Tel. 08152/40461