Tinnitus: Hilfe gegen „den Störenfried im Ohr“ Traditionelle und neue Behandlungs­methoden.

Restauranttipps Starnberger See: bayerisch, mediterran, asiatisch und vieles mehr

Brillen Blickpunkt Starnberg Gastronomie in Starnberg Starnberger Seeleben

Interviews zu Gesundheit und Lebensgefühl

Sex tut der Prostata gut

Das kleine Organ hat große Aufgaben: die Vorsteherdrüse ist wichtig für Fruchtbarkeit und Lustempfinden des Mannes. Gesunde Lebensweise und regelmäßiger Sex schützen die Prostata effektiv.

vergrößerte Prostata ++ Prostatitis ++ Harnstrahl


Probleme der Prostata erkennen

Prostata-Probleme bleiben oft lange unbemerkt, können dann aber die Lebensqualität deutlich beinträchtigen. Häufig sind es unauffällige Veränderungen, die erste Symptome einer Prostataerkrankung sein können.

Indizien für Prostata-Probleme – wenn ...

  • ... Sie verstärkten Harndrang haben (tagsüber öfter als alle zwei Stunden)
  • ... der Harnstrahl schwächer ist als früher
  • ... Sie beim Wasserlassen pressen müssen
  • ... beim Wasserlassen Urin nachtröpfelt
  • ... es sich auch nach dem Wasserlassen anfühlt, als wäre die Blase nicht vollständig geleert
  • ... Sie auch nachts öfter zur Toilette müssen
  • ... das Wasserlassen mit Schmerzen verbunden ist und/oder Blutspuren im Urin sind

Welche Erkrankung kann zugrunde liegen?

Die verschiedenen möglichen Erkrankungen der Prostata verlangen zunächst nach eingehender Untersuchung von Vorgeschichte, akuten Symptomen und Begleitumständen.

Problematik/Erkrankung

Symptome/Details

Akute Prostatitis

Entzündliche Erkrankung der Prostata. Bakterien und Parasiten führen zu einer akuten eitrigen Infektion. Symptome: Fieber, häufiger und oft schmerzhafter Harndrang, Abgeschlagenheit. Oft permanenter Druckschmerz und Spannungsgefühl in der Damm- und Afterregion. Beschwerden beim Stuhlgang und Schmerzen beim Sitzen Dauer der Erkrankung: Etwa 10-14 Tage. Wichtig: Erkrankung gut ausheilen lassen, denn sonst besteht die Gefahr einer chronischen Prostatitis.

Chronischen Prostatitis

Wie die akute Prostatitis ist sie bakteriell bedingt und geht auf eine nicht ausgeheilte akute Prostataentzündung zurück. Symptome: Brennen beim Wasserlassen, häufiger Harndrang, Ausfluss und unangenehme Beschwerden im Unterbauch und der Darmregion.

Prostatasteine

Durch chronische Entzündung oder Abszesse können in der Prostata Hohlräume und Verengungen der Drüsenführgänge mit Sekretstau entstehen. So kann es zu kleinen, verkalkenden Ablagerungen kommen, die zur Bildung von Prostatasteine führen. Oftmals bleibt dies ohne Symptome, kann aber auch zu Beschwerden führen, die denen einer chronischen Prostatitis entsprechen.

Benigne Prostatahyperplasie (BPH)

Gutartige altersbedingte Vergrößerung der Prostata, (Benigne Prostatahyperplasie / BPH. Gutartige, hormonbedingte Zellwucherungen im Prostatagewebe, ab etwa 40. Lebensjahr. Die BPH kann den Harnfluss durch Einengung der Harnröhre behindern oder nach außen in die Blase hineinwachsen. Daher kann es zu Harnabflussstörungen oder zum Harn-Rückstau kommen.

Prostatakrebs

Bösartige Erkrankung der Prostata, häufigste Krebserkrankung beim Mann. In Deutschland erkranken etwa 38.000 Männer jährlich neu an Prostatakrebs. Zweithäufigste Krebstodesursache beim Mann, allerdings gute Heilungschancen bei frühzeitigem Erkennen.

Lösung, Hilfe, Heilung

So mancher Mann scheut den Gang zum Urologen – dieser ist aber unverzichtbar, wenn sich spezifische Symptome einer Prostataproblematik zeigen. Und dann lieber nicht zu lange warten! Zur Erkennung und Diagnose einer möglichen Prostata-Vergrößerung hat der Urologe verschiedene Methoden zur Verfügung, wie z.B. die Tastuntersuchung der Postata (rektale Palpation), die transrektale Ultraschalluntersuchung (per Ultraschallsonde) und das biochemische PSA-Testverfahren (Ermittlung des prostataspezifischen Antigens im Blut). Aus den Ergebnissen dieser Untersuchungen und dem Beschwerdebild des Patienten werden die Art der Erkrankung und das Krankheitsstadium ermittelt. Darauf basierend wird eine individuelle Therapie entwickelt, zu denen auch Empfehlungen für Lebensweise und Ernährung gehören, die die Therapie maßgeblich stützen können.

  • Ein regelmäßiges Sexualleben
  • Eine maßvolle Lebensweise (Giftstoffe wie Alkohol und Nikotin nicht im Übermaß)
  • Vorsorgeuntersuchungen (Früherkennung ist immens wichtig!)
  • Bei Beschwerden nicht zögern: Arzt aufsuchen
  • Prostata schonende Ernährung, z.B. pflanzliches statt tierisches Fett (Oliven-, Leinsamen- und Sojaöl, Margarine statt Butter)
  • viele Ballaststoffe (frisches Obst, Gemüse, Salat Vollkorn- und Getreideprodukte)
  • Hülsenfrüchte (Erbsen, Linsen, Bohnen, Kichererbsen), Vitaminreiche Ernährung (Mehr Infos hat Ihr Arzt!)