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Interviews zu Gesundheit und Lebensgefühl

Schönheitspflege

Wenn von Hautpflege die Rede ist, sind nicht nur kosmetische Aspekte gemeint, denn falsche Hautpflege kann sich auch gesundheitlich negativ auswirken.

Peelings ++ Sonnenschutz ++ ph-Wert

Schönheitspflege: Füttern Sie Ihre Haut – nicht zu viel und nicht zu wenig!

Die Fülle verschiedener Hautpflegeprodukte von unterschiedlichsten Anbietern und Kos-metikunternehmen sowie deren Hautpflege-philosophien stellen den Verbraucher vor die Qual der Wahl. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten zur Orientierung im „Hautpflege-Dschungel“.

Was ist besser: duschen oder baden?

Zur Reinigung des Körpers reicht waschen und/oder duschen aus. Bäder können aus anderen gesundheitlichen Erwägungen empfehlenswert sein (z.B. ein Erkältungsbad mit ätherischem Badezusatz, ein Entschlackungsbad oder ein Wellnessbad). Hier gilt: Nicht zu lang (ca. 20 min, Ausnahme: basische Bäder, die erst ab 30 min wirksam werden) und nicht zu heiß (max. 35 Grad).

Oberste Regel: den Säure- und Fettschutzmantel der Haut nicht zerstören. Darum Duschgels und Badezusätze vorsichtig und bewusst auswählen, sie sollten mild und rückfettend sein, damit die Haut nicht ausgetrocknet wird.

Peeling: befreit es oder zerstört es die Haut?

Peelings befreien die Haut von Hornschüppchen, so dass die Talgdrüsen nicht „verstopfen“. Ein positiver Effekt für die Haut. Weniger gut ist es allerdings, wenn man das Peelen übertreibt, da die Haut dann zu stark gereizt wird. Ein Peeling pro Woche reicht generell aus. Empfehlenswert: Eine Peelingmischung aus Salz und Öl. Meersalz und Olivenöl können Sie einfach selbst mischen. Apotheker und Kosmetikerinnen helfen Ihnen sicher beratend weiter.

Abschminken am Abend: wirklich so wichtig?

Ja. Schlicht und einfach: ja. Wer Hautunreinheiten entgegenwirken will, kommt um das abendliche Reinigen nicht herum. Bei Gesichtsreinigungslotions bitte auf den Hauttyp achten, damit Sie Ihre Haut so individuell behandeln, wie sie es braucht. Und zur Reinigung der Augenpartie auf sanfte Reinigungsmittel Wert legen.

Lichtschutzfaktor: ist Sonne wirklich so schädlich für die Haut?

Sonne, bzw. Sonnenlicht ist für unsere Gesundheit in vielerlei Hinsicht unverzichtbar – zum Aufbau von Kalzium, gegen Depressionen u.v.m. Dennoch sieht man den Partien, die der Sonne besonders häufig ausgesetzt sind (Gesicht, Dekolleté, Hände) die UV-Belastung irgendwann an. Darum: schützen Sie Ihre Haut vor UV-Strahlung verwenden Sie Pflegecremes mit Lichtschutzfaktor.

Teuere Pflegeprodukte: Ist der Preis ein Gütesiegel?

Nicht zwangsläufig. In teueren Pflegeprodukten steckt oft viel Forschungsarbeit. Dennoch geht die Gleichung teuer = gut nicht automatisch auf. Bessere Indikatoren zu Wirksamkeit und Qualität: Den eigenen Hauttyp kennen, damit Sie gezielt passende Produkte auswählen können, die Ergebnisse der Stiftung Warentest konsultieren und Kosmetikerinnen, Ärzte und Apotheker Ihres Vertrauens befragen.

Make up: lieber zu hell oder lieber zu dunkel?

Weder noch – ein Make up muss zu Ihrem persönlichen Hauttyp passen, damit Sie weder in der einen noch in der andere Richtung angemalt und verfremdet wirken. Tipp: Proben nicht auf dem Handrücken auftragen, sondern im „echten Einsatzgebiet“, dem Gesicht, ausprobieren. Nur so können Sie feststellen, was Ihrem Teint wirklich entspricht.

Anti aging: Lifting, Botox, Dermabrasion ... was lohnt sich?

Hier gibt es keine Regel. Die eigene Beurteilung und der Rat von Experten bilden die Basis jeder kosmetischen Behandlung, die über konventionelle Hautpflege hinausgeht. Dabei bitte nie vergessen: das Innenleben wird nicht mit geliftet und die Gefahr zum Wiederholungstäter zu werden, der Grenzen aus dem Auge verliert, besteht. In jedem Fall: immer kompetenten Rat einholen und abwägen, ob der Einsatz Ihnen wirklich bringt, was Sie sich wünschen.

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