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Interviews zu Gesundheit und Lebensgefühl

Wenn die Sonne endlich kommt ...

... wollen wir nur noch eins: die Wärme unbeschwert auf der Haut genießen. Aber ob zuhause oder am Urlaubsstrand, Vorsorge gegen Sonnenschäden ist unverzichtbar!

Sonnenbrand ++ Sonnenstich


Sonne tut Körper und Seele gut, allerdings nur, wenn sie in Maßen genossen wird. Dann sorgt sie für einen ausgeglichenen Vitamin D-Haushalt (wichtig für den Aufbau von Muskeln und Knochen), stärkt das Immunsystem und wirkt sich positiv auf Herz und Kreislauf aus.

Ein Zuviel an Sonnenstrahlung kann dagegen unangenehme Folgen haben: Sonnenbrand, Sonnenstich, Allergie (wie z.B. die sogenannte Mallorca Akne), gesteigertes Hautkrebsrisiko, Schädigung oder Entzündung der Augen, etc.

Geschützte Haut ist gesunde Haut

Die Kraft der Sonne sollte man nicht unterschätzen: Jeder Sonnenbrand schädigt die Haut massiv und bereits ab fünf Sonnenbränden im Leben geht man von einem gesteigerten Hautkrebsrisiko aus. Mit umsichtigem Sonnenschutz tragen Sie bedeutend zur Gesundheit Ihrer Haut bei. Wichtig dabei: Achten sie darauf, sich richtig zu schützen. Das heißt:

  • Meiden Sie zu sonnenintensiven Tageszeiten das direkte Sonnenlicht, ziehen Sie Schatten oder Halbschatten vor.
  • Verwenden Sie eine Sonneschutzcreme (übrigens auch bei Aufenthalt in Schatten oder Halbschatten), die zu Ihrer individuellen Haut passt (ist sie z.B. empfindlich, verwenden Sie eine Creme für Allergiker).
  • An den ersten Sonnentagen auf hohen Lichtschutzfaktor (mindestens LSF 30) achten!
  • Nach jedem Bad im Wasser neu eincremen!
  • Lieber ein Stück Kleidung mehr als zu wenig.
  • Das Sonnenbaden langsam angehen: an den ersten Tagen nicht zu lange in der Sonne bleiben und nicht vergessen, dass am Wasser die Strahlenreflexion die Wirkung der Sonne verstärkt.
  • Vitaminreiche Nahrung beugt vor: Vitamin A und C sind zuständig für Wachstum und Regenration unserer Haut, Calcium wird empfohlen, wenn Sie zur Sonnenallergie neigen.

Weitere nützliche Sonnenhelfer

  • Gut behütet oder beschirmt ist immer sinnvoll. Ob Kappe,Hut oder der weit gespannte Sonneschirm, unter dem man Siesta hält, alles was den Kopf kühl hält, ist an Sonnentagen gut für den Organismus und schützt vor Sonnenstich.
  • Getränke löschen auch, bzw. sogar besser, den Durst, wenn sie nicht eiskalt getrunken werden und sind in moderater Temperatur gesünder. Wasser sollte man zuckerhaltiger Limonade vorziehen, auf Alkohol in der Sonne am besten ganz verzichten.
  • Unverzichtbar: die Sonnenbrille. Bitte unbedingt darauf achten, dass sie nicht nur modisch top ist, sondern vor allem ihre Gläser „was drauf haben“, nämlich ausreichend Schutz vor der UV-Strahlung. Der Augenoptik-Fachmann berät Sie hilfreich und kompetent.

Kleine Sonnefeinde: Parfum und Medikamente

Unter Sonneinstrahlung kann Parfum nicht nur Verfärbungen auf der Kleidung hinterlassen, sondern ebenso wie Inhaltsstoffe von Sonnencremes, Allergien auslösen. Prüfen Sie vor Verwendung von Kosmetika deren „Sonnentauglichkeit“. Umgekehrt gibt es zunehmend z.B. Make ups und Tagescremes mit integriertem UV-Schutz. Einige Medikamente erhöhen die Empfindlichkeit vor Sonnenlicht oder führen bei Sonne zu Hautverfärbungen. Wenn Sie Medikamente einnehmen müssen, empfiehlt sich ein Blick in den Beipackzettel oder die Nachfrage beim Arzt.

Soforthilfe bei Sonnenbrand

Bei sonnengeschädigter Haut sollten Sie nicht experimentieren. Natürlich gilt als erstes: raus aus der Sonne und betroffene Hautpartien kühlen (wirksame Cremes gibt es in der Apotheke). Zu fetthaltige Cremes vermeiden. Unbedingt zum Arzt, wenn Sie über Schüttelfrost, Fieber oder Übelkeit klagen, Schmerzen haben, die Haut massiv (Blasenbildung) oder großflächig geschädigt ist.

Kinder lieben Sonne, Sonne liebt geschützte Kinder

Denken Sie immer daran: Kinderhaut ist dünner als die Haut Erwachsener. Kinder immer (immer!) mit adäquater Creme eincremen (hoher LSF) und nur mit Kappe oder Hut in die Sonne lassen. Wichtig ist darüber hinaus, die richtige Kleidung: luftig, atmungsfreundliches Material, vielleicht sogar spezielle Sonneschutzkleidung für den Strand. Kleinkinder sind in Schatten oder Halbschatten am besten aufgehoben und sollten zudem mit Kopfbedeckung und Creme geschützt sein. Extratipp: Achten Sie darauf, dass Kinder im Sommer viel trinken (optimal: Wasser, Tee oder Schorle).