Tinnitus: Hilfe gegen „den Störenfried im Ohr“ Traditionelle und neue Behandlungs­methoden.

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Interviews zu Gesundheit und Lebensgefühl

Wenn Tinnitus die Lebensqualität zerstört

„Tinnitus aurium“ bezeichnet im Grunde lediglich ein Symptom, und keine eigenständige Krankheit.

Tinnitus behandeln ++ Vorbeugung ++ Experten


Denn die Hörstörung, die der Betroffene ohne äußere Quelle, wahrnimmt, kann von Person zu Person sehr unterschiedlich sein (Pfeifen, Brummen, Zischen, Rauschen, Klopfgeräusche) und völlig verschiedene Ursachen haben.

Wen trifft es?

Bis zu 20% der Bevölkerung leiden dauerhaft unter Tinnitus, und etwa 40% sind zumindest einmal im Leben mit einem derartigen Problem behaftet. Oft beginnen Tinnitus-Probleme zwischen dem 40. und 50.sten Lebensjahr, wobei Männer wie Frauen gleichermaßen betroffen sind. In den letzten Jahrzehnten ist die Zahl der Personen, die wegen Tinnitus-Beschwerden ärztlichen Rat suchen, erheblich gestiegen – wobei die westlichen Industrieländer die Nase vorn haben.

Wie therapieren?

Da die Ursachen für Tinnitus so unterschiedlich sind, wie die Art und Weise in der die Hörstörung auftaucht, muss auch die Therapie individuell gestaltet werden. Daher ist es empfehlenswert, sich Expertenhilfe zu sichern. Natürlich können Sie selbst bereits einiges tun, um Ihre Situation zu verbessern oder zumindest besser (und vorbereitend auf ein Arztgespräch) einzuschätzen zu können:

1.Selbstanalyse: wie gravierend ist das Problem? Wie lang und massiv ist die Geräuschstörung in Ihrem Ohr; Ordnen Sie sich anhand unten stehender Tabelle selbst ein:

Dauer/Art der Störung

Verdacht auf

Empfehlenswert

Ca. 1 x die Woche, ca. 1 Minute lang

Ursachen: vermutlich Stress, Verspannungen, Schlafstörungen. Möglicherweise temporäres, sich selbst lösendes Problem nach Abklingen der Stressphase oder Vorwarnung!

Entspannung, Erkennen von Stressfaktoren, Umstellung der Lebensweise. Unterstützung durch ärztliche Hilfe. Möglicherweise auch Akupunktur, Entspannungsübungen, homöopathische Hilfe.

Ca. 1x die Woche Ca. 1 Stunde lang

Ursache evtl. vorausgehende Krankheit. Lärm-Trauma, akuter Stress. Anzeichen für einen akuten Tinnitus.

Ruhe, Entspannung. Abklärung durch den Spezialisten, persönlicher Therapieplan.

Ca. 1x die Woche Über 1 Stunde lang

Kann sich um einen subakuten Tinnitus handeln.

Sollten bereits Therapieversuche unternommen worden sein, diese unbedingt dem Spezia-listen mitteilen, damit Ergebnisse in den Therapieplan einfließen können!

Bereits länger als 1 Jahr, mit Begleitproblemen (Schlafstörungen)

Vermutlich ein chronischer Tinnitus

Hat sich der Tinnitus manifestiert, geht es in erster Linie um eine Minderung der Beschwerden – Vorgeschichte dem Arzt mitteilen!

2. Natürlich können Sie sich über Selbsthilfegruppen informieren, wie die Erfahrungen Betroffener sind und was ihnen weiter geholfen hat. Dabei aber bitte nicht vergessen, dass kaum eine Geschichte mit Ihrem persönlichen Fall identisch ist. Informationen gibt es z.B. über die gemeinnützige Selbsthilfeorganisation Deutsche Tinnitus Liga e.V.

3.Frühzeitig handeln! Je eher ein akuter Tinnitus behandelt wird, desto besser die Heilungschancen. In diesem Stadium oft eingesetzte Therapiemaßnehmen:, Infusionen mit Kortison (bei Verdacht auf Entzündung als Ursache) oder mit durchblutungsfördernden Medikamenten, Sauerstofftherapie, Krankengymnastik (bei möglicher Halswirbelproblematik als Ursache), kieferorthopädische Behandlung (bei Gebiss-Fehlbildungen als Ursache)

4.Leben mit dem Tinnitus: Bei subakutem oder chronischem Tinnitus ist es wichtig, den Umgang mit der alltäglichen Hörstörung zu lernen. Wann und wie lässt sie sich am besten ertragen, welche Rolle spielen Phasen der (inneren) Ruhe. Hilft ein Hörgerät, unterstütz t Akupunktur? Die Bereitschaft zu einem Herantasten an Linderung und Heilung ist von großer Bedeutung, da eine „Ad hoc-Heilung“ nicht zu erwarten ist.

Experten in Ihrer Nähe

Ein erster hilfreicher Ansprechpartner ist sicher Ihr Hausarzt, der Ihnen hilft zu erkennen, ob Verdacht auf Tinnitus vorliegt. Für weiter führende Analysen und Therapien helfen Ihnen z.B. die Spezialisten im HNO-Zentrum Starnberg.

Gut zu wissen:

Bei Tinnitus werden mit der Blutegeltherapie gute Erfolge erzielt. Weitere Infos dazu:
Naturheilpraxis Rieser
Tel.: 08151 - 91 81 51