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Farbe und Licht gegen Trübsal und Nebel!

Das Grau des Tages scheint sich in unsere Knochen und Seele zu schleichen ... Mit ein paar Tipps halten Sie durch bis zum Frühjahr!

Nebel + + Depression + + Kälte + + Licht + +


Die Haut sieht fahler aus, die Stimmung sinkt. Auch wer sonst nicht zu Schwermut neigt, fühlt sich im Herbst oft nieder­geschlagen. Anlass zur Besorgnis?

Winter-Blues: dunkle Melodie ohne Licht

Die Stimmungssenkung im Winter ist ganz normal: sobald das Licht weniger wird, senkt sich die Produktion der Botenstoffe Endorphin und Serotonin im Körper. Kurz gesagt: Fehlt das Licht, reduziert sich die „Glücks-Produktion“ im menschlichen Gehirn. Stattdessen steigt die Produktion von Melatonin, das maßgeblich an der Steuerung des Schlafes beteiligt und verantwortlich für Müdigkeits- und Schlappheitsgefühle ist.

Nutzen Sie Gute-Laune-Helfer

Mit ein paar Tricks und Tipps können Sie dem Blues eine heitere Melodie entgegensetzen:

  • Bewegung
    Beim Sport schüttet der Körper Glückshormone aus. Wer es weniger aktiv mag, kann bei Spaziergängen Licht und Sauerstoff tanken. Empfehlenswert: Jeden Tag eine Viertelstunde (oder mehr) Tageslicht und frische Luft. Generell reicht das bereits, um das Verhältnis zwischen Serotonin und Melatonin im Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen und die Seele zu stärken.
  • Ernährung
    So essen Sie sich aus dem Blues: Kohlenhydratreiche Lebensmittel (z.B. Nudeln, Kartoffeln) kurbeln die Produktion von Serotonin im Körper an. Das Gleiche gilt für Schokolade, die man wegen ihres hohen Zuckergehaltes aber nur in Maßen genießen sollte, wenn dem Herbst-Blues nicht der Gewichts-Blues folgen soll.
  • individuelle Glücksbringer
    Sie wissen selbst, was Ihnen gut tut. Gönnen Sie sich einen Ausflug in die Wärme: machen Sie einen Saunabesuch! Oder verwöhnen Sie sich mit einem guten Essen. Lange nicht mehr im Kino gewesen? Wann, wenn nicht jetzt, wo Sie draußen nichts versäumen. Oder vielleicht doch: Bei Spaziergängen lassen sich Schaufenster genauso erkunden wie der Wald in seiner neuen Blätterfärbung.
  • Freunde
    Es ist was dran: Lachen ist die beste Medizin! Ziehen Sie sich jetzt nicht in Ihr Schneckenhaus zurück. Familie und Freunde, Gespräche und Gemeinsamkeiten fördern die seelische Stabilität.

Blues oder Depression: was betrifft Sie?

Meist vergeht die gedrückte Winter-Stimmung von selbst, weil man auch der dunkleren und kälteren Jahreszeit ihre Vorteile abzugewinnen lernt (siehe „individuelle Glücksbringer“). Wenn Sie sich jedoch länger als 2 Wochen nachhaltig in Ihrer Lebensfreude gedämpft fühlen, fragen Sie sich ob Sie

  • auch bei eigentlich angenehmen Ereignisse freud- und
    interessenlos bleiben
  • unter Appetitlosigkeit leiden
  • schlecht einschlafen oder die ganze Nacht schlaflos bleiben
  • Ihre Zukunft als negativ oder ohne Perspektive empfinden
  • sich nur mit großer Anstrengung konzentrieren können oder zunehmend zerstreut sind
  • verstärkt grübeln, zu Schuldgefühlen und Selbstkritik neigen
  • sich dauernd müde und antriebslos fühlen
  • rastlos und unsicher sind, sich vor Entscheidungen fürchten
    und kein Selbstvertrauen haben.


Haben Sie öfter genickt und/oder sich in diesen Sätzen erkannt? Dann lohnt sich einen Arzt Ihres Vertrauens aufzusuchen und abzuklären, ob Sie möglicherweise an einer Depression leiden, wie z.B. der SAD (saisonal abhängigen Depression), bei der ärztliche Hilfe ratsam ist. Ein Gespräch mit dem Hausarzt klärt, ob Beratungsbedarf durch einen Fachkollegen nötig ist.